Das Offene Atelier in Berlin-Marzahn*

Analogfotografie ist out, tot und zu kompliziert!
Es gibt keine Filme mehr!
Die großen Firmen der Analogfotografie sind alle pleite und von der Bildfläche verschwunden!

Nicht selten höre oder lese ich eines der oben zitierten Argumente. Zugegeben: In der Tat sind einige große Firmennamen der Fotografie von der Bildfläche verschwunden. Die großen Schnäppchen-Märkte verkaufen keine Analogkameras mehr und die Auswahl an Filmen in den Billig-Drogerie- & Technikmärkten ist mehr als bescheiden. Das bedeutet aber nicht, dass die Analogfotografie gänzlich tot und ausgestorben ist.

Mein Name ist Ronald Puhle. Ich bin Jahrgang 1963, lebe und arbeite in Berlin, beschäftige mich seit 20 Jahren aktiv mit der Fotografie, habe Bücher und fast zweihundert Artikel über Fotografie und Bildbearbeitung geschrieben.

Der kritische Blick über den – digitalen – Tellerrand hinaus offenbart ein ganz anderes Bild: Unter alten wie neuen Namen werden noch heute all die Produkte hergestellt und vertrieben, die für die Analogfotografie, vorzugsweise die Schwarzweiß-Fotografie, benötigt werden. Es herrscht absolut nicht jener Mangel, der aus Unwissenheit propagiert wird. Es haben sich lediglich der Markt und die Vertriebswege verändert. Die Analogfotografie lebt, wenn auch als Nische, und wird von zahlreichen Neuen Analogen wiederentdeckt!

Sogar die einst gezogene Grenze zwischen analog und digital verschwimmt immer mehr: Analog fotografieren, digital bearbeiten und analog belichten, zusammengefasst unter dem Begriff hybrid, kombiniert die besonderen Eigenschaften der jeweiligen Aufnahme- und Verarbeitungstechnik.

Das Offene Atelier in Berlin-Marzahn bietet die Möglichkeit, die Analogfotografie und ihre Spielweisen für sich selbst neu zu entdecken und unter meiner Anleitung zu erleben. Analog fotografieren, Schwarzweiß-Filme entwickeln, Schwarzweiß-Fotogramme erstellen, Schwarzweiß-Fotoabzüge von Negativen oder von Digitalfotos anfertigen, Sofortbilder machen, Schwarzweiß-Abzüge selbst kolorieren und so weiter: Für all diese Techniken bietet das Offene Atelier eine Lösung. Erleben Sie, wie einfach Analogfotografie ist. Überzeugen Sie sich selbst, dass die am Anfang genannten Argumente nicht der Wahrheit entsprechen.

Wenn Sie Interesse an der analogen Schwarzweiß-Fotografie und Fotografie allgemein haben, dann steht Ihnen das Offene Atelier hilfreich zur Seite. Das Offene Atelier bietet aber auch Anhängern der Digitalfotografie die Möglichkeit, sich in technischen Fragen und in Sachen Bildbearbeitung zu informieren und bei Problemen Rat zu holen.

Was kostet das Angebot im Offenen Atelier?
Mit dem Angebot wird keine kommerzielle Absicht verfolgt! Genauso wenig steckt ein Verein hinter dieser Idee! Vielmehr steckt hinter Flackerlight eine Mischung aus Idealismus und großer Begeisterung für die analoge Schwarzweiß-Fotografie und die hybride Verarbeitung von Bildern. Das Offene Atelier ist (m)eine private Initiative, die auch von denen lebt, die dieses Angebot aktiv in Anspruch nehmen. Wer es in Anspruch nimmt, sollte lediglich die Kosten für die verbrauchten Materialien (Film, Fotopapier, Fotochemie, Folien etc.) tragen.

Das Offene Atelier unterstützen!
Noch ist die Ausrüstung im Offenen Atelier nicht komplett. Willkommen ist die Unterstützung mit Verbrauchsmaterialien wie Fotochemie, Schwarzweiß-Filme, Fotopapiere usw.. Sie lösen ihre Dunkelkammer auf oder haben auf dem Dachboden oder Keller alte Kameras gefunden, wissen nicht wohin? Fragen sie einfach nach, ob das Offene Atelier das Material gebrauchen kann.

Kontakt zum Offenen Atelier!
Die Anschrift und weitere Kontaktmöglichkeiten finden Sie in der rechten Spalte der Webseite. Bitte vereinbaren Sie bitte vorab per E-Mail oder telefonisch einen Gesprächstermin.

* Das Offene Atelier ist kein Fotolabor, das gegen Bezahlung Schwarzweiss-Fotoarbeiten ausführt. Selber machen ist die Devise, gerne mit Unterstützung.